Nicht jede Fleischart passt sauber in die bekannten Gruppen Schlachtfleisch, Geflügel, Wild oder Hauskaninchen. Genau dafür gibt es diese Rubrik.
Hier werden besondere Fleischarten eingeordnet, die in der deutschsprachigen Küche seltener vorkommen, international aber teilweise eine lange Tradition haben. Manche stammen aus Haltung, andere aus Farmhaltung, kontrollierter Jagd, Wildtiermanagement oder Spezialitätenhandel.
Diese Seite ist der Einstieg in die Rubrik Fleischspezialitäten und Fleisch-Exoten. Sie soll nicht alle Details vorwegnehmen, sondern zeigen, welche Untergruppen es gibt und wohin die weiteren Seiten führen.
Die ausführliche Warenkunde folgt in den jeweiligen Unterrubriken. Dort geht es dann um Herkunft, Tierart, Produktformen, Fleischstruktur, Küchenlogik, Einkauf, Kennzeichnung, Nachhaltigkeit und typische Fehler.
Wichtig ist: Exotisch bedeutet nicht automatisch weit gereist, problematisch oder besonders hochwertig. Manche besonderen Fleischarten können auch aus Deutschland oder Europa stammen. Andere bleiben klar Importware oder seltene Spezialitäten.

Besondere Fleischarten brauchen eine klare Einordnung. Diese Rubrik führt zu Wildrindern, Laufvögeln, exotischem Wild, Reptilienfleisch, Kameliden und weiteren regionalen Sonderfällen.
Fleisch-Exoten werden schnell falsch einsortiert.
Strauß ist ein Vogel, aber kein klassisches Haus- oder Wildgeflügel.
Bison wirkt wildnah, gehört aber eher zu den Wildrindern und besonderen Rinderartigen.
Wasserbüffel ist kein Bison und kein normales Rind.
Yak und Zebu gehören zur großen Rinderwelt, folgen aber eigener Herkunfts- und Haltungsgeschichte.
Känguru ist in Australien anders einzuordnen als in Mitteleuropa.
Krokodil und Alligator folgen als Reptilien einer völlig anderen Fleischlogik.
Kamel, Dromedar, Lama und Alpaka gehören zu den Kameliden und sollten nicht mit Rind, Wild oder Lamm vermischt werden.
Deshalb werden diese Fleischarten bei meisterlich geniessen nicht einfach unter „Wild“ oder „besondere Fleischarten“ gesammelt. Sie bekommen eine eigene Ordnung.
Die folgenden Untergruppen helfen dabei, diese Vielfalt übersichtlich zu gliedern. Jede Untergruppe wird anschließend in einer eigenen Rubrik vertieft.

Zu dieser Gruppe gehören Bison, Wisent, Wasserbüffel, Yak, Zebu und Moschusochse.
Diese Fleischarten erinnern teilweise an Rind, gehören aber nicht einfach in die normale Rindfleischrubrik. Manche sind Wildrinder, andere besondere Nutztiere, Hochlandrinder oder seltene rinderartige Sonderfälle.
In der Unterrubrik geht es darum, diese Tiere sauber zu unterscheiden: Was ist Bison, was ist Wisent? Wo liegt der Unterschied zwischen Wasserbüffel und Rind? Warum gehören Yak und Zebu nicht einfach in die normale Rindfleischwelt?
Zur Rubrik: Wildrinder und besondere Rinderartige
Der wichtigste Vertreter dieser Gruppe ist Strauß. Ergänzend werden Emu und Nandu eingeordnet.
Laufvögel sind Vögel, aber sie passen nicht in die klassische Geflügelküche. Besonders Straußenfleisch ist dunkelrot, sehr mager und wird küchentechnisch eher wie rotes Fleisch behandelt.
In der Unterrubrik geht es um Herkunft, Haltung, Fleischstruktur, Teilstücke und Küchenpraxis. Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Huhn, Pute, Ente oder Gans.
Zur Rubrik: Laufvögel

Zu dieser Gruppe gehören Känguru, Springbock, Kudu, Oryx, weitere Antilopenarten und Zebra.
Diese Fleischarten gehören nicht in die heimische Wildrubrik. Sie stammen aus anderen Herkunftsräumen, anderen Nutzungssystemen und anderen kulturellen Zusammenhängen.
In der Unterrubrik geht es um die saubere Unterscheidung der Arten. Känguru wird anders eingeordnet als afrikanisches Wild oder Farmwild. „Antilope“ ist kein einzelnes Tier, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Arten. Zebra wiederum ist ein eigener Sonderfall, weil es zu den Pferdeartigen gehört, aber keine europäische Schlachtfleischtradition wie Pferd besitzt.
Zur Rubrik: Exotisches Wild und Farmwild
Zu dieser Gruppe gehören vor allem Krokodil und Alligator.
Reptilienfleisch ist eine besonders sensible Fleischgruppe. Es gehört weder zu Geflügel noch zu Fisch noch zu klassischem Wild. Deshalb stehen hier nicht nur Geschmack und Zubereitung im Mittelpunkt, sondern vor allem Herkunft, Farmhaltung, Artenschutz, rechtmäßiger Handel, Hygiene und Kühlkette.
Zur Rubrik: Reptilienfleisch
Zu den Kameliden gehören Kamel, Dromedar, Lama und Alpaka.
Diese Tiere haben in ihren Herkunftsregionen teilweise eine lange Nutzungs- und Ernährungsgeschichte. Kamel und Dromedar stehen stärker für Trockenregionen, Nomadenkultur, Milch, Fleisch und Transport. Lama und Alpaka sind eng mit Südamerika, Anden- und Hochlandkultur, Fasergewinnung und regionaler Nutzung verbunden.
In der Unterrubrik geht es um die Unterschiede zwischen diesen Tierarten, ihre kulturelle Bedeutung und ihre Einordnung als seltene Fleischspezialitäten.
Zur Rubrik: Kameliden
Weltweit gibt es weitere Tiere, die regional als Speise genutzt werden, bei uns aber keine eigene große Fleischrubrik bilden.
Dazu können je nach Kulturraum zum Beispiel Meerschweinchen beziehungsweise Cuy, Nutria, Capybara oder andere regionale Fleischtraditionen gehören. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Fleischkultur weltweit geprägt ist.
Bei meisterlich geniessen werden solche Fälle bewusst nur kurz eingeordnet. Sie sollen die Vielfalt regionaler Esskulturen sichtbar machen, ohne daraus eine große eigene Warenkunde-Rubrik aufzubauen.
Zur Rubrik: Weitere regionale Sonderfälle
In den einzelnen Unterrubriken werden die jeweiligen Gruppen genauer erklärt: Tierarten und Abgrenzungen, Herkunft und kultureller Zusammenhang, Haltung oder kontrollierte Nutzung, Produktformen, Fleischstruktur, Küchenlogik, Einkauf, Kennzeichnung, Nachhaltigkeit, Hygiene und typische Fehler.
So bleibt der Einstieg übersichtlich, während die Details dort behandelt werden, wo sie fachlich hingehören.
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